die große 30

… ist vielleicht dem ein oder anderen auch bekannt. Mir steht sie noch bevor. Es sind nur noch wenige Tage bis zu meinem Ehrentag und wenn ich ehrlich sein muss, ist genau dieser gerade im Moment ein großes rotes Tuch für mich.

Viele sagen – es ändert sich nichts, alles bleibt beim Alten, du wirst keinerlei Unterschied zu vorher merken.

Vielleicht werde ich das auch nicht, vielleicht hat ein jeder der eine solche Aussage getroffen hat irgendwie Recht, aber es fühlt sich einfach anders an. Ich weiß nicht, ob jemand von euch sich in meinen inneren Zwiespalt hineinversetzen kann … aber die 30 war für mich immer ein Punkt, an dem ich im Leben ganz woanders stehen wollte, als ich es jetzt tue. Ich hatte schon früh genaue Vorstellungen davon, wie mein Leben aussehen sollte, wie viele Kinder ich haben wollte, in welchem Beruf ich tätig sein wollte. Man könnte es auch ein wenig als Kontrollzwang ansehen.

Leider liefen viele Dinge natürlich gar nicht so, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Ich bin nicht verheiratet, habe keine Kinder und es ist auch noch keines unterwegs. Das Leben macht seine eigenen Pläne und uns oftmals einen Strich durch die Rechnung. Ich bin leider noch nicht an dem Punkt, an dem ich sagen kann: Hey, ich sehe es nicht so eng, ich komm damit zurecht. Davon bin ich noch ein gutes Stück entfernt. ABER ich bin so weit zu sagen, dass es eben einen anderen Weg für mich gibt. Vermutlich weiß ich noch gar nicht, welche tollen Dinge mich statt meiner eigenen Pläne noch erwarten. Das Schreiben gibt mir ein gutes Selbstwertgefühl. Ich fühle mich wohl damit, gehe voll und ganz auf, kann meiner Phantasie freien Lauf lassen.  Ich harre der Dinge, die kommen.

Wer meinen Bericht zum Thema ProjectOneYear gelesen hat, weiß, dass ich noch einige Ziele in den kommenden 350 Tagen hab. Es gibt ein ganz besonders Ziel, worüber ich offiziell aber noch nicht sprechen kann.