Warum ich mich an bestimmten Tagen mit Absicht aus dem Social Media zurückziehe

Ist euch schon mal aufgefallen, wie viel Zeit wir im Netz verbringen?

Wann schaut ihr das erste Mal in Facebook? Direkt nach dem Aufstehen? Wie viel Zeit verbringt ihr mit sinnlosem Surfen?

Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie erschreckend es doch ist, dass ich morgens als erstes zu meinem Handy greife und Facebook öffne, um mich auf den neusten Stand der Dinge zu bringen. Ich scrollte mich durch die Seiten, lese Beiträge, like Posts und stehe dann erst auf, um den Tag so richtig zu beginnen. Wäre es aber nicht eigentlich wichtiger, mir morgens Zeit für mich zu nehmen?

Selbst während der Arbeit schaue ich immer wieder rein, schreibe mit Kollegen oder Freunden, tausche mich aus und bin zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar.

Während ich schreibe, switche ich zwischen den Fenstern. Word … Facebook … Word. Ich will schauen, ob mir jemand geschrieben hat, ob jemand etwas wichtiges Neues gepostet hat oder irgendetwas anderes geschehen ist, was ich nicht verpassen sollte – für mich ist das inzwischen too much.

Das Licht an meinem Handy hört gar nicht mehr auf zu blinken. Emails … Facebook Benachrichtigungen … Whats App Nachrichten etc.  Obwohl ich im Urlaub, als ich in Mexiko war und mein Handyempfang nicht funktionierte, keines der Kommunikationsmittel vermisst habe, konnte ich auf dem Festland nicht anders, als das WiFi sofort wieder einzuschalten und online zu sein.

Und das ist genau der Grund, warum ich mein Profil bei Facebook bewusst auslogge, wenn ich mir Zeit zum schreiben nehme und mich konzentrieren will. Es ist wichtig, sich für die schönen und wichtigen Dinge im Leben Zeit zu nehmen und das virtuelle außen vor zu lassen. Auch mir ist das bewusst geworden. Ich weiß nicht, ob ich es schaffen werde, das Social Media nur noch gezielt zu nutzen, mir Zeiten einzuteilen, wann ich was machen werde oder nicht,  doch ich würde es zumindest gerne versuche. Mir auch bewusster Zeiten für mich selbst freischaufeln, um die Dinge zu tun, die ich neben dem Schreiben ebenfalls liebe

Nehmt euch bewusst Zeit für die wichtigen Dinge im Leben – Euch selbst!